In Strib findest du Spuren der Geschichte. Spuren von deutschen Torpedoschuppen, Spuren eines Lebens auf dem Meer – und Spuren aus dem Boden und dem Leben im Lillebælt, das sich über Millionen von Jahren verändert hat.
Die Sage erzählt, dass das Wasser bei Svinø einen rötlichen Schimmer hat – vom Blut der Schweinswale. In Gamborg jagte man Schweinswale bis Ende des 19. Jahrhunderts. Heute ist die Gegend stiller. Und das Vogelleben ist reich.
Ejby Mose ist eines der größten Moorgebiete Fünens. Hier wachsen 245 registrierte Pflanzenarten. Hier lebt die Rohrweihe. Hier singt die Nachtigall. Die Natur hält dich, während du auf den Wegen durch das feuchte Gebiet gehst.
Das Brænde-Tal schneidet sich durchs Land. Das Wasser fließt von der Mühle durch die Fischtreppe. Die Natur ist wiederhergestellt, die Tiere haben freie Bahn. Im Mai und Juni blühen geschützte Orchideen – und wenn du Glück hast, siehst du den Eisvogel.
Das Hopfenmagazin in Harndrup ist das kulturelle Herz der Gegend – mit Museen und außergewöhnlichen Gärten. Die Geschichte hält manche dunkle Schicksale bereit. Heute ist es hier ruhig. In Brenderup kannst du außerdem Spezial- und Hofläden besuchen.
Der Sage nach liegt der Riese Ranke begraben am Strand von Båring. Wenn es stürmt, soll man ihn durch die Nacht reiten hören. Wenn die Sonne scheint, ist es hier still – und das Gebiet lädt zu kulturellen Wanderungen ein.